52 Frames – Experimental Photography

Wie schon vorher Mal angekündigt, werden sich einige Themen vom #Projekt52 wiederholen, da sie anscheinend auch bei 52 Frames beliebt sind. So auch experimentelles Photographieren. Die Aufgabe fiel in eine Woche mit Dienstreise nach England und anschließendem Ausflug nach Malvern Hills (Beitrag folgt), so entschloss ich mich meinen Fisheye-Aufsatz mitzunehmen. Der ermöglicht extrem weitwinklige Aufnahmen mit lustigen Verzerrungen. Ich denke das sollte als experimentell genug gelten. Zudem kann man ihn auseinander schrauben und dann funktioniert er als Makro. Auch davon ist eine Aufnahme dabei.

52 Frames – Symmetry

Die Aufgabe lautete Symmetrie und das extra I-Tüpfelchen wären Reflexionen gewesen. Zunächst hatte ich ein Paar Weingläser auf der alten Mainbrücke in Würzburg mit der Festung im Hintergrund, wie sie sich im Main spiegelt als Handyschnappschuss genommen. Habe mich dann aber doch für eine eher graphische Herangehensweise entschieden und zwei Gabeln poliert und versucht in Szene zu setzen.

Wie immer: das erste Bild in der Galerie, ist jenes, welches ich eingereicht habe.

52 Frames – Negative Space

Die Aufgabe für diese Woche drehte sich um den negativen Raum. Beim #Projekt52 aus dem Buch von Lars Poeck gab es diese Aufgabe auch schon mal, meinen Beitrag dazu findet ihr hier. Dass ich diese Aufgabe schon mal bearbeitet habe, fiel mir erst jetzt beim Zusammenschreiben ein und jetzt bin ich froh, dass ich mich nicht wiederholt habe bei den Motiven obwohl ich überlegt habe, dass eine Laterne vorm Himmel sich schon gut machen würde (und meine Sammlung erweitern) :D

Kurz: es ging darum ein Hauptmotiv zu haben und ansonsten viel Nichts drumrum, so dass es das Motiv noch weiter hervorhebt. Bei 52 frames gibt es auch immer den ‚extra credit‘, also quasi eine Zusatzaufgabe und das war diesmal, dass die Photos im Studio aufgenommen wurden. Was bei mir der Fall ist. Wie immer ist das von mir eingereichte Photo, das erste in der Galerie. Viel Spaß :-)

52 Frames – Uncommon

Diese Woche sollte man etwas ungewöhnliches fotografieren. Zunächst hatte ich keinerlei Ideen dafür. Beim Lesen der näheren Beschreibung der Aufgabe, kam ich dann irgendwie darauf, dass es ziemlich witzig wäre, wenn man einen Blumenstrauß als Salat auf einem Teller servieren würde. Wie immer ist das erste Photo in der Galerie das, welches ich bei 52 Frames eingereicht habe, der Rest war in der engeren Auswahl und/oder beschreibt den Kontext etwas besser. :-)

Als Bonus gibt es noch Makroaufnahmen von der aufgeschnittenen Blume.

MAZ Augenblicke 2018

Heute gibt es Mal einen Beitrag ausser der Reihe. Unsere regionale Zeitung, die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ), hat jedes Jahr einen Fotowettbewerb für ihre Leser und Leserinnen – MAZ Augenblicke 2018. Jeder Hobbyfotograf kann bis zu 6 Bilder einreichen und meine Eltern haben schon öfter gemeint, ich solle doch auch mal mitmachen.

Einsendeschluss war der 7. Januar bis Redaktionsbeginn. Was das beim Online-Portal bedeutet war ich mir nicht so sicher und mir ist kurz vor Mitternacht eingefallen, dass ich da ja noch was einreichen wollte. Also wurden alle Photos aus 2018 panisch durchgeguckt und die besten ausgesucht und so lange durchsortiert, bis es nur noch 6 waren. Dann beim Portal anmelden und einreichen. Es waren nur noch 5 Minuten bis Mitternacht und man muss sich ja auch erstmal zurecht finden in dem Portal. ;-) Die ersten beiden Bilder waren dann eingereicht und dann war Mitternacht… und ich konnte weiter einreichen. Etwas erleichtert reiche ich also die letzten 4 Bilder ein, gebe im Schnellverfahren Bildtitel und Beschreibungen ein, nicht dass es doch noch schließt oder nicht gezählt wird.

Tage später wurden dann alle Einsendungen in Galerien online gestellt und ich habe alle durchgeklickt, aber keines meiner Bilder gefunden. Da dachte ich, dass ich wohl doch zu spät dran war und habe mich geärgert. Zumal ich mindestens zwei Bilder noch vor Mitternacht eingereicht habe, aber naja. Was soll’s. Muss ich das nächste Mal besser aufpassen und nicht alles auf dem letzten Drücker machen.

Wochen später, als ich im Urlaub war, schreibt mir mein Vater, dass für mich ein Brief von der MAZ angekommen ist. Ich habe mich gewundert und gedacht, vielleicht drücken sie ihr Bedauern aus, dass es mit meinen Bildern nicht mehr rechtzeitig geklappt hatte oder so. Aber nein! Sie gratulieren mir, dass mein Bild es in die Top 30 geschafft hat und nur knapp die Top 10 verpasst hat. Alle Bilder in den Top 30 werden in den Bahnhofspassagen Potsdam ausgestellt und am Tag der Eröffnung werden auch die Reihenfolge der Top 10 und somit die Gewinner bekanntgegeben. Wahnsinn! Eines meiner Bilder sollte tatsächlich öffentlich ausgestellt werden. Ich konnte mein Glück kaum glauben! :D Blieb nur noch die Frage, welches Bild? Schließlich hatte ich 6 verschiedene eingereicht. Ein paar Tage später wurde dann auch das Rätsel gelöst, denn jeden Tag wurde ein anderes Bild aus den Top 30 in der Zeitung abgedruckt und vorgestellt. Hier also meine eingereichten Bilder, das erste aus der Galerie hat es in die Ausstellung geschafft.

Ehrlich gesagt hätte ich nie damit gerechnet, dass es die Streichhölzer werden. Ich hätte eher auf die Physalis oder eine der beiden Blüten getippt, aber Geschmäcker sind nun mal verschieden :-) Lustig fand ich, dass ich unbewusst quasi nur Makros eingereicht habe.

Die Ausstellungseröffnung und Preisverleihung fand im UCI Kino in den Bahnhofspassagen in Potsdam statt in einem neuen Kinosaal mit richtig bequemen Ledersesseln und viel Platz. Anschließend gab es dann noch einen Sektempfang. Fancy! Den kompletten Bericht findet ihr hier. Die Top 10 sind natürlich auch sehr sehenswert. Überrascht war ich davon, dass die meisten Photograf*innen eher älter waren. Nur der Gewinner war mit 26 sehr jung. Toll fand ich, dass die Photografin, die den 3. Platz gemacht hat z.B. in einem Photoclub ist und in diesem Rahmen öfter Phototouren macht. Aber auch die anderen waren eher regelmässige und enthusiastische Photografen.

Das Ganze war ziemlich aufregend und spannend. Gerade wenn man fremde Menschen sieht und beobachtet, wie sie vor dem Bild stehen bleiben und es betrachten. Nächstes Jahr werde ich bestimmt wieder mitmachen. Aber dann hoffentlich nicht überstürzt in der letzten Minute :D

Wer nahe Potsdam wohnt kann sich die Ausstellung noch bis zum 2. März kostenlos in den Bahnhospassagen Potsdam anschauen. :-)