Woche 37

Diese Woche drehte sich die Aufgabe um Dramatisches Licht. Was mich an der Aufgabe störte, ist dass die Beschreibung, wie man das umsetzen sollte, quasi die Gleiche ist wie bei der Low Key Fotografie (http://waldfee.me/2018/06/woche-23/): Man hat eine Lichtquelle und der Rest liegt im Dunklen. Jetzt im Rückblick denke ich, hätte ich bei der Low Key Aufgabe die Bilder noch in Schwarz-Weiß umwandeln sollen, damit sie typischer für diese Art der Fotografie aussehen. Naja, man lernt immer noch etwas dazu und es ist ein Teil des Lernprozesses sich alte Bilder anzuschauen und zu überlegen: Was hätte ich besser machen können. Aber ich schweife ab ;-)

Für das dramatische Licht habe ich verschiedene Settings ausprobiert. Mit am besten gefallen mir die Fotos, wo eine Taschenlampe unter/hinter den Blüten ist und diese dann quasi von Innen heraus strahlen. Aber auch die light box ergibt schöne Effekte. Das Bild mit der Eule, die von einem Bildschirm angeleuchtet wird, entspricht am ehesten den Beispielbildern im Buch. Nicht zu verachten ist das Unfallpotenzial dieser Aufgabe. :D Da man in einem abgedunkelten Raum arbeitet kann man schnell mal über Kabel oder Figuren und ähnliches stolpern.

Woche 36

Die Ich-Perspektive war das 36. Thema beim #Projekt52. Bilder können spannender sein, wenn zum Beispiel eine Hand oder die Füße vom Fotografierenden im Bild zu sehen sind. Je nachdem womit man interagiert kann man eine Geschichte mit dem Bild erzählen. In der Theorie klingt das ganz spannend und das eine Beispielfoto, wo der Autor die Hand von einem Baby hält ist natürlich süß und perfekt. Ohne vergleichsweise passende Dinge zur Interaktion finde ich, wirken die Bilder teilweise eben gestellt oder unspannend. Aber seht selbst :-)

Woche 35

Weiter geht es, diesmal mit Food Photography. Eigentlich selbsterklärend: man soll Essen so arrangieren, dass es ein schönes, ansprechendes Stillleben ergibt und es möglichst schön ablichten. Also entgegen dem, was man als Kind gelernt hat („mit Essen spielt man nicht“) habe ich dafür eigens Triple Chocolate Chip Cookies gebacken. Diese habe ich dann versucht auf einem rustikalerem Holzbrett zu arrangieren und bei natürlichem Licht zu fotografieren.

Natürlich kann man auch in Restaurants das Smartphone nutzen um die zubereiteten Köstlichkeiten festzuhalten. Eigentlich bin ich kein Fan davon, wenn Leute sowas machen. Ich möchte dann eigentlich immer direkt los essen. Aber für die Aufgabe habe ich mich zurück gehalten ;-)

Insgesamt find eich Essen nicht so toll als Requisite für Stillleben. Essen ist für mich zum Essen da, nicht zum fotografieren. Andererseits weiß ich gute Fotos von Speisen von Restaurants durchaus zu schätzen. Nur für mich selbst als Fotografin ist das wohl eher nichts.

Woche 34

Diese Woche lautete das Thema Das erzählende Porträt. Eigentlich sollte das Bild eine Geschichte erzählen indem es die Person im gewohnten Umfeld zeigt, zum Beispiel den Surfer am Strand mit Surfbrett. Ich habe es etwas anders interpretiert. Zum einen weil ich eigentlich keine Personen hier veröffentlich will zum anderen wollte ich schon seit längerem eine andere Version vom Porträt ausprobieren – Make-up mit der Zahnbürste. Das wurde im Foto-Magazin Pictures vorgestellt und das kann man auch bei Lyonel Stief buchen. Zum Glück war eine Freundin bereit das mit mir auszuprobieren und auch einverstanden, dass ich ausgewählte Bilder hier veröffentlichen darf.

Die Schwierigkeit war nun Karnevalsschminke mitten im August zu finden. Zum Glück haben wir in der Kinderabteilung ein Eisköniginnen Schminkset für Kinder gefunden und ein bisschen auswaschbare Haarfarbe/Haarwachs gab es auch in einer Drogerie. Für das Make-Up benutzt man dann eine Zahnbürste, mit der man aufgeweichte (Kinder)Schminke aufnimmt und dann über die Borsten streicht so dass die Farbe spritzt. So entsteht ein chaotisches aber einzigartiges Make-Up, das ganze macht Spaß und die Fotos sind auch ausdrucksstark. Nur das Putzen danach kann etwas nervig werden ;-)

Woche 33

Die nächste Aufgabe im #Projekt52, und damit schon die 33., war Dynamik und Bewegung. Keine Aufgabe die mich sonderlich gereizt hat und die sich auch als nicht so leicht herausgestellt hat. Ziel war es Objekte in der Bewegung zu fotografieren. Also zum Beispiel ein fahrendes Auto und durch etwas längere Verschlusszeiten und durch mitziehen, sollte das Auto scharf sein und der Hintergrund verwischt. Dynamik! Wow!

Eine andere Variation wäre auch möglich – stiller Hintergrund und sich bewegende Motive. Das war mein Plan aber die Bahnhofshalle war nicht so voll und die Polizei hat komisch geguckt als ich rumgeschlichen bin um einen guten Winkel auszukundschaften. Also hab ich gekniffen ;-)

Also doch das Mitziehen mit dem sich bewegenden Objekt. Das bedarf einiges an Übung, sonst sieht es nämlich so aus (und das ist noch ein guter Versuch vom Anfang):

Mit einigen Autos (und einem Motorrad) geling es mir dann auch langsam besser.

Das Profilevel waren dann aber doch die Tauben! Und ich finde die Bilder etwas surreal. Irgendwie haben sie etwas, auch wenn man vermutlich Probleme hätte die Taube zu erkennen, wenn man nicht weiß worum es sich handeln soll :D