Monat: April 2018

Woche 17

Es geht weiter mit der 17. Aufgabe im #Projekt52: Der Harte Anschnitt. Man sollte durch geeignete Wahl der Perspektive und des Ausschnittes das eigentliche Motiv Durch- oder anschneiden. Dadurch bekommt das Bild eine andere Wirkung. Klingt interessant, war es auch. Damit kann man durchaus kreativ werden :-)

Woche 16

Wir sind in Woche 16 vom Projekt52 angekommen und damit bei der 16. Aufgabe, die da lautet „Freelensing“. Man sollte das Objektiv vom Kamera body lösen und das Objektiv lediglich vor die Kamera halten und das ganze sollte einen total tollen Effekt ergeben in den Bilder. Soweit die Theorie.

Zunächst hatte ich das Problem, dass meine Sony ohne montiertem Objektiv keine Fotos macht und durfte mich durch das Kameramenü suchen bis ich die Funktion aktivieren konnte. Das nächste Problem für mich war, dass wenn ich das Objektiv zu weit vom Body halte der Sensor saturiert und ich einfach nur gleißend helles Licht aufnehme. Wenn ich zu nah mit dem Objektiv an den Body ging, dann hatte ich zu wenig Licht und ewig lange Belichtungszeiten was dann einfach zum Verwackeln führte. Letztendlich habe ich die Blumen, die ich fotografieren wollte einfach ins grelle Licht gestellt und dann ging es irgendwie, aber jetzt sind die Fotos total überzeichnet. So war das auch nicht gedacht, aber ist vielleicht ja auch ein ganz netter Effekt.

Aber das waren noch nicht alle Probleme, denn das Fokussieren war auch mehr als tricky! Also eigentlich kaum möglich, denn ich habe einfach zu kleine Hände. So. Das ist die Antwort, es ist mir anatomisch nicht gegeben in einer Hand die Kamera sicher zu halten und auslösen zu können und gleichzeitig mit der anderen Hand das Objektiv stillzuhalten *und* zu fokussieren. Das ist absurd. Also eigentlich ist das eine tolle Aufgabe und die Ergebnisse von Hendrik sind auch toll, aber irgendwie war es mir nicht so wirklich möglich…

Zumal ich auch nicht riskieren wollte dass mir Staub, Pollen oder andere Partikel in die offene Kamera fliegen, daher habe ich mich auf Indoor beschränkt, was die Motivauswahl natürlich arg beschnitten hat.

Als erstes seht ihr immer das Motiv, wie es mit normal montiertem Objektiv ausschaut, danach die Ergebnisse from Freelensing.

 

Beelitz Heilstätten

An Ostern hatte ich das Vergnügen an einer Fototour von go2know in Beelitz Heilstätten teilzunehmen. Das ist eine alte Heilanstalt südlich von Berlin, die 1902 eröffnet wurden. Es ist einer der wohl bekanntesten verlassenen Orte Deutschlands und sehr beliebt für Fotos.

Gebucht hatte ich die Fototour in der Männerklinik mit drei verschiedenen Gebäuden. Ich war überrascht wie groß die Gruppe war, aber da die Gebäude riesig sind, verläuft sich das schnell. Die 5 Stunden gingen dann auch sehr schnell rum. Inbegriffen ist auch eine Führung, die habe ich teilweise auch mitgenommen. Selbst wenn man keine Fototour machen will, würde ich empfehlen zumindest eine der Führungen dort zu machen. Es ist wirklich interessant und für ihre Entstehungszeit war die Heilanstalt supermodern.

Der Knackpunkt ist, dass das gesamte Gelände verkauft wurde und jetzt nach und nach restauriert wird. Das heißt die Führungen gibt es nur noch bis Ende des Jahres. Eine Tour wird wohl schon in zwei Monaten eingestellt. Tja, ausserhalb Berlins können Bauprojekte wohl doch recht schnell gehen :D

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt sind die Gebäude teilweise schon sehr zerfallen, einiges war auch abgesperrt, weil es zu gefährlich ist dort langzugehen.

Andere Teile hingegen scheinen besenrein zu sein und als würden die Räume nur darauf warten, dass wieder Veranstaltungen in ihnen stattfinden.

 

Die drei Gebäude haben eine Vielzahl an Motiven geboten. Besonders schwierig fand ich die Lichtbedingungen. Gerade im Erdgeschoss, weil da viele Fenster mit Pressspanplatten vernagelt sind.

 

Tolle und dankbare Fotomotive waren natürlich auch die langen und leeren Flurschluchten!

 

Ein wenig gruselig fand ich manche Behandlungszimmer. Hier möchte ich nicht wissen, was den Patienten angetan wurde ;-)

 

Angenehmer als dieser Folterstuhl war da sicher das Piano, auch wenn es schon bessere Zeiten gesehen hat.

Der Komplex bietet sich nicht nur für Totalaufnahmen von großen Räumen an, sondern es lohnt sich auch ab und an nah ranzugehen. Gerade der Zerfall kann so seine ganz eigene Schönheit entfalten. Aber auch einige erhaltene architektonische Details sind sehenswert gewesen :-)

Insgesamt hoffe ich, dass die Fotos neugierig machen und dazu animieren, dass ihr euch das mal selber vor Ort anschaut. Schließlich können die Fotos nur einen ungefähren Eindruck davon geben, wie es dort ist. Erleben muss man es selber!

Woche 15

Die Aufgabe dieser Woche fand ich spannend: „Denke abstrakt“. Das lässt viel Raum für Ideen und Interpretationen. Laut der Beschreibung im Buch sollte man das gegenständliche Denken loslassen.

Das erste Bild habe ich während der letzten Aufgabe aufgenommen, als mir auffiel, dass die Unschärfe bei den Kugelmagneten einen sehr schönen Effekt ergibt:

Das zweite Bild finde ich interessant, weil man nicht erkennt, was es eigentlich ist. Dafür ist es bunt ;-)

Der Hauptteil meiner Bilder ist jedoch inspiriert von einem Fotoprojekt, das in einer Fotozeitschrift vorgeschlagen wurde. Als ich das Bild in der Zeitschrift sah, konnte ich nicht auf Anhieb sagen, was es ist, aber es sah toll aus! Man musste erst die Bildbeschreibung lesen um zu verstehen, wie das Bild entstand.

Ich schätze mal bei meinen Bilder kann man noch sehen, wie sie entstanden. Man nehme bunte M&Ms, eine Petrischale, warmes Wasser und schwarzen Bastelkarton. Wir haben einige Farbkombinationen ausprobiert und es hat definitiv sehr viel Spaß gemacht. Besonders schön fand ich den Effekt am Rand der Petrischale, da haben die Farben fast schon geleuchtet. Ich hoffe das kann man auf einigen Bildern erkennen. Insgesamt ist es ein Experiment, das ich unbedingt weiterempfehlen würde :-) Und den Rest der Versuchsobjekte kann man aufessen, sehr praktisch.

Als letztes freue ich mich eine weitere Hobbyfotografin beim #Projekt52 zu begrüßen: Romys neuen Blog findet ihr hier

Woche 14

Woche Nummer 14 bringt mit sich Thema Nummer 14 – „Fülle den Ausschnitt“. Irgendwie sind meine Bilder recht anders geworden als die Beispielbilder im Buch, aber das muss ja nichts schlimmes sein. Es ist einfach meine Interpretation :-)

Im Prinzip ist es eine Sammlung verschiedenster Muster geworden. Sei es die Jeans, die Ringe eines Baumstammes oder gleich ein ganzer Holzpolter. Desweiteren habe ich auch auf meiner Fototour in Beelitz Heilstätten passende Motive gefunden. Eben ein Sammelsurium verschiedenster Motive.

Hier könnt ihr eine weitere Interpretation der gleichen Aufgabe finden.