Kategorie: Experimente

Woche 17

Es geht weiter mit der 17. Aufgabe im #Projekt52: Der Harte Anschnitt. Man sollte durch geeignete Wahl der Perspektive und des Ausschnittes das eigentliche Motiv Durch- oder anschneiden. Dadurch bekommt das Bild eine andere Wirkung. Klingt interessant, war es auch. Damit kann man durchaus kreativ werden :-)

Woche 16

Wir sind in Woche 16 vom Projekt52 angekommen und damit bei der 16. Aufgabe, die da lautet „Freelensing“. Man sollte das Objektiv vom Kamera body lösen und das Objektiv lediglich vor die Kamera halten und das ganze sollte einen total tollen Effekt ergeben in den Bilder. Soweit die Theorie.

Zunächst hatte ich das Problem, dass meine Sony ohne montiertem Objektiv keine Fotos macht und durfte mich durch das Kameramenü suchen bis ich die Funktion aktivieren konnte. Das nächste Problem für mich war, dass wenn ich das Objektiv zu weit vom Body halte der Sensor saturiert und ich einfach nur gleißend helles Licht aufnehme. Wenn ich zu nah mit dem Objektiv an den Body ging, dann hatte ich zu wenig Licht und ewig lange Belichtungszeiten was dann einfach zum Verwackeln führte. Letztendlich habe ich die Blumen, die ich fotografieren wollte einfach ins grelle Licht gestellt und dann ging es irgendwie, aber jetzt sind die Fotos total überzeichnet. So war das auch nicht gedacht, aber ist vielleicht ja auch ein ganz netter Effekt.

Aber das waren noch nicht alle Probleme, denn das Fokussieren war auch mehr als tricky! Also eigentlich kaum möglich, denn ich habe einfach zu kleine Hände. So. Das ist die Antwort, es ist mir anatomisch nicht gegeben in einer Hand die Kamera sicher zu halten und auslösen zu können und gleichzeitig mit der anderen Hand das Objektiv stillzuhalten *und* zu fokussieren. Das ist absurd. Also eigentlich ist das eine tolle Aufgabe und die Ergebnisse von Hendrik sind auch toll, aber irgendwie war es mir nicht so wirklich möglich…

Zumal ich auch nicht riskieren wollte dass mir Staub, Pollen oder andere Partikel in die offene Kamera fliegen, daher habe ich mich auf Indoor beschränkt, was die Motivauswahl natürlich arg beschnitten hat.

Als erstes seht ihr immer das Motiv, wie es mit normal montiertem Objektiv ausschaut, danach die Ergebnisse from Freelensing.

 

Woche 15

Die Aufgabe dieser Woche fand ich spannend: „Denke abstrakt“. Das lässt viel Raum für Ideen und Interpretationen. Laut der Beschreibung im Buch sollte man das gegenständliche Denken loslassen.

Das erste Bild habe ich während der letzten Aufgabe aufgenommen, als mir auffiel, dass die Unschärfe bei den Kugelmagneten einen sehr schönen Effekt ergibt:

Das zweite Bild finde ich interessant, weil man nicht erkennt, was es eigentlich ist. Dafür ist es bunt ;-)

Der Hauptteil meiner Bilder ist jedoch inspiriert von einem Fotoprojekt, das in einer Fotozeitschrift vorgeschlagen wurde. Als ich das Bild in der Zeitschrift sah, konnte ich nicht auf Anhieb sagen, was es ist, aber es sah toll aus! Man musste erst die Bildbeschreibung lesen um zu verstehen, wie das Bild entstand.

Ich schätze mal bei meinen Bilder kann man noch sehen, wie sie entstanden. Man nehme bunte M&Ms, eine Petrischale, warmes Wasser und schwarzen Bastelkarton. Wir haben einige Farbkombinationen ausprobiert und es hat definitiv sehr viel Spaß gemacht. Besonders schön fand ich den Effekt am Rand der Petrischale, da haben die Farben fast schon geleuchtet. Ich hoffe das kann man auf einigen Bildern erkennen. Insgesamt ist es ein Experiment, das ich unbedingt weiterempfehlen würde :-) Und den Rest der Versuchsobjekte kann man aufessen, sehr praktisch.

Als letztes freue ich mich eine weitere Hobbyfotografin beim #Projekt52 zu begrüßen: Romys neuen Blog findet ihr hier

Woche 12

Das Thema dieser Woche war „Blindflug“. Als ich das Buch im Laden entdeckt hatte, war das eine der Aufgaben, die ich am spannendsten fand, wenn nicht gar die Spannendste.

Man muss seine Kamera abkleben, Display und Sucher, und dann darf man 30 Fotos machen. Dabei darf man aus der Hüfte schießen oder aber wie gewohnt die Kamera hochnehmen, wie man eben mag.

Es war sehr ungewohnt! Teilweise kam ich mir auch komisch vor mit einer abgeklebten Kamera rumzulaufen :D

Das Limit von 30 Bildern ist vermutlich sinnvoll. Anfangs dachte ich, die kriege ich nie voll aber am Ende habe ich 36 Bilder gemacht. Ich habe mir nicht gemerkt wie viele Bilder ich am Vortag gemacht habe und naja… es hat Spaß gemacht. Das Spannendste war dann das Angucken der Bilder. Leider auch das für mich Enttäuschendste. Ich habe bei eigentlich allen Bildern über das Motiv hinwegfotografiert oder das Motiv ist nur am rechten Rand zu sehen. Am extremsten ist dieses Beispiel, wo man eigentlich eine schöne Detailaufnahme eines Kienappels sehen sollte (unten links in der Ecke, er war da, nur leider sieht man nur den Weg auf dem er lag)…

Weitere Bilder wo man das eigentliche Motiv nur erahnen kann sind verfrorene Blumen, ein zukünftiger Weihnachtsbaum und angeschnittene Baumringe.

Aber einige Bilder sind an sich trotzdem mehr oder weniger gelungen. Sie waren anders intendiert aber trotzdem zeigbar ;-) Insgesamt würde ich die Aufgabe allen empfehlen, die gerne fotografieren. Es hat mir deutlich gezeigt wie abhängig man davon ist, Fotos immer gleich überprüfen zu können. Es hatte ein wenig was wie damals, wo man bis nachdem Entwickeln des Films warten musste um das Ergebnis zu sehen. Nur dass man da wenigstens den Sucher benutzen konnte bei der Aufnahme.

Woche 9

Thema 9 ist „Lichtspuren sichtbar machen“. Durch lange Belichtungszeiten kann man sich bewegende Lichtquellen als helle Schleier in Bildern sehen. Wenn man das gezielt einsetzt wird es auch „light painting“ genannt.

Zunächst habe ich mein Glück auf einer Brücke in der Nähe vom Hauptbahnhof versucht. Es stellte sich heraus, dass viel zu wenig Züge ein- und ausfahren. Zudem hat die Brücke teilweise vibriert, weswegen ich mit dem Ergebnis nicht so zu frieden bin. Nur das Blaulicht am Bildrand hat einen netten Effekt.

Als nächstes habe ich mich an einem großem Kreisverkehr positioniert. Die Ergebnisse sind besser geworden.

Als letztes habe ich light painting probiert. Die Idee zu dem Foto habe ich schon seit über einem Jahr, kam aber nie dazu. Dank zweier Helfer mit Taschenlampe konnten wir nun also „I love Würzburg“ vor die Residenz schreiben ;-)

Die Knicklichter haben sich als zu schwach erwiesen für’s light painting, aber ein schönes Bild ganz ohne Dynamik kam trotzdem bei rum :-)