Kategorie: Experimente

Woche 36

Die Ich-Perspektive war das 36. Thema beim #Projekt52. Bilder können spannender sein, wenn zum Beispiel eine Hand oder die Füße vom Fotografierenden im Bild zu sehen sind. Je nachdem womit man interagiert kann man eine Geschichte mit dem Bild erzählen. In der Theorie klingt das ganz spannend und das eine Beispielfoto, wo der Autor die Hand von einem Baby hält ist natürlich süß und perfekt. Ohne vergleichsweise passende Dinge zur Interaktion finde ich, wirken die Bilder teilweise eben gestellt oder unspannend. Aber seht selbst :-)

Woche 34

Diese Woche lautete das Thema Das erzählende Porträt. Eigentlich sollte das Bild eine Geschichte erzählen indem es die Person im gewohnten Umfeld zeigt, zum Beispiel den Surfer am Strand mit Surfbrett. Ich habe es etwas anders interpretiert. Zum einen weil ich eigentlich keine Personen hier veröffentlich will zum anderen wollte ich schon seit längerem eine andere Version vom Porträt ausprobieren – Make-up mit der Zahnbürste. Das wurde im Foto-Magazin Pictures vorgestellt und das kann man auch bei Lyonel Stief buchen. Zum Glück war eine Freundin bereit das mit mir auszuprobieren und auch einverstanden, dass ich ausgewählte Bilder hier veröffentlichen darf.

Die Schwierigkeit war nun Karnevalsschminke mitten im August zu finden. Zum Glück haben wir in der Kinderabteilung ein Eisköniginnen Schminkset für Kinder gefunden und ein bisschen auswaschbare Haarfarbe/Haarwachs gab es auch in einer Drogerie. Für das Make-Up benutzt man dann eine Zahnbürste, mit der man aufgeweichte (Kinder)Schminke aufnimmt und dann über die Borsten streicht so dass die Farbe spritzt. So entsteht ein chaotisches aber einzigartiges Make-Up, das ganze macht Spaß und die Fotos sind auch ausdrucksstark. Nur das Putzen danach kann etwas nervig werden ;-)

Woche 33

Die nächste Aufgabe im #Projekt52, und damit schon die 33., war Dynamik und Bewegung. Keine Aufgabe die mich sonderlich gereizt hat und die sich auch als nicht so leicht herausgestellt hat. Ziel war es Objekte in der Bewegung zu fotografieren. Also zum Beispiel ein fahrendes Auto und durch etwas längere Verschlusszeiten und durch mitziehen, sollte das Auto scharf sein und der Hintergrund verwischt. Dynamik! Wow!

Eine andere Variation wäre auch möglich – stiller Hintergrund und sich bewegende Motive. Das war mein Plan aber die Bahnhofshalle war nicht so voll und die Polizei hat komisch geguckt als ich rumgeschlichen bin um einen guten Winkel auszukundschaften. Also hab ich gekniffen ;-)

Also doch das Mitziehen mit dem sich bewegenden Objekt. Das bedarf einiges an Übung, sonst sieht es nämlich so aus (und das ist noch ein guter Versuch vom Anfang):

Mit einigen Autos (und einem Motorrad) geling es mir dann auch langsam besser.

Das Profilevel waren dann aber doch die Tauben! Und ich finde die Bilder etwas surreal. Irgendwie haben sie etwas, auch wenn man vermutlich Probleme hätte die Taube zu erkennen, wenn man nicht weiß worum es sich handeln soll :D

Woche 28

Weiter geht es im #Projekt52 mit dem Thema Kreative Unschärfe. In den Anweisungen gab es diesmal eigentlich nur Hilfestellungen, wie man dafür den manuellen Fokus benutzt, aber keine Erklärung zur Wahl der Motive und was man bewirken soll, ausser eben dass es ansprechend sein soll.

So habe ich also ein Sammelsurium an „normalen“ Motiven, nur eben in unscharf. Einige davon fand ich ansprechend, andere weniger. Hier zeige ich nur die meiner Meinung nach besseren, aber da gibt es sicherlich auch andere Ansichten. Bei manchen könnte man einfach nur denken, da wusste jemand nicht, wie man eine Kamera bedient. Aber das war ja die Aufgabe ;-) Schön finde ich die Unschärfe z.B. bei der Reihe an Blumen oder wenn man gegen das Licht fotografiert und schönes Bokeh bekommt. Da wirken die Farben ganz anders!

Woche 17

Es geht weiter mit der 17. Aufgabe im #Projekt52: Der Harte Anschnitt. Man sollte durch geeignete Wahl der Perspektive und des Ausschnittes das eigentliche Motiv Durch- oder anschneiden. Dadurch bekommt das Bild eine andere Wirkung. Klingt interessant, war es auch. Damit kann man durchaus kreativ werden :-)