Kategorie: Experimente

Woche 44

Das 44. Thema war Innen und Außen. Hier sollte man aus Räumen hinaus oder eben hinein fotografieren. Und das kann verschiedene Formen von Nähe oder Distanz erzeugen. Klang etwas abstrakt und ehrlich gesagt fand ich die Aufmunterung, fremde Leute in Cafés sitzend zu fotografieren eher nicht so cool. Ich denke in bestimmten Situation ist die Idee nett, von drinnen nach draußen, oder eben umgekehrt, zu fotografieren aber das lässt sich etwas schwerer erzeugen, nur weil eben gerade die Aufgabe ist. Vielleicht hätte ich auch mehr auf die Suche gehen sollten für Motive, wer weiß. Es war jedenfalls nicht meine Lieblingsaufgabe. Ja es regt einen an, über Perspektive nachzudenken aber ansonsten?

Deswegen gibt es bei mir ein verspiegeltes Café (Keine Werbung!), einen hellerleuchteten Shop (ebenfalls keine Werbung), ein Deckengemälde bei einem Zahnarzt (?) und Regentropfen am Fenster. Das mit den Regentropfen gefällt mir am besten, aber auch die Spiegelung vom Himmel im ersten Bild sind schön. Nur die anderen Bilder sind eher: okay ich versuche die Aufgabe zu erfüllen, aber eigentlich sprechen sie mich nicht an.

Woche 41

Diese Woche war ein für mich interessantes Thema dran: Lens flare und Gegenlicht. Das Thema war besonders spannend, weil moderne Kameras eben genau Lens flares, also Reflexionen vom Objektiv unterdrücken sollen. Daher war es gar nicht so einfach, diesen Effekt hinzubekommen. Viel leichter war das jedoch mit dem Smartphone. Deswegen hier zunächst ein paar Vergleiche vom gleichen Motiv, zuerst mit der „richtigen“ Kamera und dann mit dem Smartphone.

Ich habe es jedoch auch geschafft ein paar Lens Flare Effekte mit der Kamera zu erzeugen nach etwas ausprobieren:

Und zum Schluss noch ein paar schöne Motive, meist mit Smartphone dann. Die Herbsttage dieses Wochenende haben einfach dazu eingeladen, viele Fotos zu machen ;-)

Woche 36

Die Ich-Perspektive war das 36. Thema beim #Projekt52. Bilder können spannender sein, wenn zum Beispiel eine Hand oder die Füße vom Fotografierenden im Bild zu sehen sind. Je nachdem womit man interagiert kann man eine Geschichte mit dem Bild erzählen. In der Theorie klingt das ganz spannend und das eine Beispielfoto, wo der Autor die Hand von einem Baby hält ist natürlich süß und perfekt. Ohne vergleichsweise passende Dinge zur Interaktion finde ich, wirken die Bilder teilweise eben gestellt oder unspannend. Aber seht selbst :-)

Woche 34

Diese Woche lautete das Thema Das erzählende Porträt. Eigentlich sollte das Bild eine Geschichte erzählen indem es die Person im gewohnten Umfeld zeigt, zum Beispiel den Surfer am Strand mit Surfbrett. Ich habe es etwas anders interpretiert. Zum einen weil ich eigentlich keine Personen hier veröffentlich will zum anderen wollte ich schon seit längerem eine andere Version vom Porträt ausprobieren – Make-up mit der Zahnbürste. Das wurde im Foto-Magazin Pictures vorgestellt und das kann man auch bei Lyonel Stief buchen. Zum Glück war eine Freundin bereit das mit mir auszuprobieren und auch einverstanden, dass ich ausgewählte Bilder hier veröffentlichen darf.

Die Schwierigkeit war nun Karnevalsschminke mitten im August zu finden. Zum Glück haben wir in der Kinderabteilung ein Eisköniginnen Schminkset für Kinder gefunden und ein bisschen auswaschbare Haarfarbe/Haarwachs gab es auch in einer Drogerie. Für das Make-Up benutzt man dann eine Zahnbürste, mit der man aufgeweichte (Kinder)Schminke aufnimmt und dann über die Borsten streicht so dass die Farbe spritzt. So entsteht ein chaotisches aber einzigartiges Make-Up, das ganze macht Spaß und die Fotos sind auch ausdrucksstark. Nur das Putzen danach kann etwas nervig werden ;-)

Woche 33

Die nächste Aufgabe im #Projekt52, und damit schon die 33., war Dynamik und Bewegung. Keine Aufgabe die mich sonderlich gereizt hat und die sich auch als nicht so leicht herausgestellt hat. Ziel war es Objekte in der Bewegung zu fotografieren. Also zum Beispiel ein fahrendes Auto und durch etwas längere Verschlusszeiten und durch mitziehen, sollte das Auto scharf sein und der Hintergrund verwischt. Dynamik! Wow!

Eine andere Variation wäre auch möglich – stiller Hintergrund und sich bewegende Motive. Das war mein Plan aber die Bahnhofshalle war nicht so voll und die Polizei hat komisch geguckt als ich rumgeschlichen bin um einen guten Winkel auszukundschaften. Also hab ich gekniffen ;-)

Also doch das Mitziehen mit dem sich bewegenden Objekt. Das bedarf einiges an Übung, sonst sieht es nämlich so aus (und das ist noch ein guter Versuch vom Anfang):

Mit einigen Autos (und einem Motorrad) geling es mir dann auch langsam besser.

Das Profilevel waren dann aber doch die Tauben! Und ich finde die Bilder etwas surreal. Irgendwie haben sie etwas, auch wenn man vermutlich Probleme hätte die Taube zu erkennen, wenn man nicht weiß worum es sich handeln soll :D