Kategorie: Reisen

Malvern Hills

Auf der Suche nach Ausflugszielen rund um Birmingham entdeckte ich Malvern Hills, eine Area of Outstanding Natural Beauty. Das klang vielversprechend. Die Bilder sahen noch viel besser aus. Also ging es nach Malvern Hills wandern. Im Prinzip ist das eine Hügelkette (für Norddeutsche eine Bergkette) mit atemberaubenden Aussichten und vielen schönen Wanderwegen. An dem Tag wo wir da waren, hatten wir dann auch das „Glück“ die ganze Bandbreite des englischen Wetters zu genießen: Sonnenschein, Niesel, Sonne, Wind, Regen, Sonne, Hagel, Graupel, Sonne und eigentlich ständig Wind, Wind und Wind, aber das war ja nicht so überraschend auf den Bergen. Ich hoffe die Photos können zumindest einen Eindruck davon vermitteln, wie abwechslungsreich das Wetter war und vor allem wie toll und lohnenswert diese Gegend ist. In echt sieht alles natürlich noch phantastischer aus. Ich würde Malvern Hills jedem mit Vorliebe für Wandern und Natur empfehlen :-)

Birmingham Street Art

Als es nach Birmingham ging, stand die Frage im Raum, was man da überhaupt machen kann (ausser zu arbeiten). Es stellte sich heraus, dass Birmingham bekannt ist für Street Art, genauer genommen Digbeth, ein Stadtteil von Birmingham. Also ging es einen Nachmittag dorthin, mehr oder weniger drauf los. Wir waren dann erstmal in einem Gebiet gelandet, welches offensichtlich tot war und kurz vorm Abriss stand, aber Street Art gab es nicht. Nach ein wenig Neuorientierung haben wir dann das lebendige Digbeth mit extrem viel Street Art gefunden, sogar etwas, was gerade im Begriff war, gesprüht zu werden. Interessanterweise unter Aufsicht der Ordnungsbehörde. Diese Kunstform gehört da wohl zum Kulturgut. Fast an jeder Ecke fand sich was. Parkplätze waren natürlich eine Leinwand, die sich anbot, wobei die Absperrung selbst schon Kunst war aufgrund des Kontext: es waren zusammengepresste Altwagen von der Schrottpresse. Ansonsten haben wir von politischen Botschaften, Gesellschaftskritik und lustigen Ideen bis riesigen Porträts eigentlich alles gesehen. Sehr divers, sehr cool, sehr sehenswert.

Hier eine Auswahl, wer mehr sehen will, muss wohl mal selbst dorthin. Vermutlich hat sich bis dahin die Motivauswahl auch schon wieder geändert. :-)

52 Frames – Experimental Photography

Wie schon vorher Mal angekündigt, werden sich einige Themen vom #Projekt52 wiederholen, da sie anscheinend auch bei 52 Frames beliebt sind. So auch experimentelles Photographieren. Die Aufgabe fiel in eine Woche mit Dienstreise nach England und anschließendem Ausflug nach Malvern Hills (Beitrag folgt), so entschloss ich mich meinen Fisheye-Aufsatz mitzunehmen. Der ermöglicht extrem weitwinklige Aufnahmen mit lustigen Verzerrungen. Ich denke das sollte als experimentell genug gelten. Zudem kann man ihn auseinander schrauben und dann funktioniert er als Makro. Auch davon ist eine Aufnahme dabei.

52 Frames – Woche 5

Die Aufgabe für diese Woche lautete Dirty, also schmutzig, dreckig.

Hierfür hatte ich die perfekte Idee, den perfekten Plan: Ich wollte den Hund anstiften im Garten zu buddeln und dann die dreckigen Pfoten und die sandige Schnauze fotografieren. Wir haben es auch tatsächlich geschafft ihr vorzugaukeln, dass da Mäuse sind, nach denen sie graben kann, der Sand flog hinter ihr durch die Luft und alles läuft gut. Dann möchte ich Photos von ihr machen… sie ist auf wundersame Weise nicht dreckig genug (Hundebesitzer dürfen sich jetzt wundern). Also nehme ich es wortwörtlich selbst in die Hand und schmiere ihre Pfoten mit schwarzem nassen Sand ein, für den Extraeffekt. Justiere meine Kamera und sage ihr, dass sie „Sitz“ machen soll und siehe da! Die Pfoten sind schon wieder sauber. Ich fürchte diese Dackeldame ist schmutzabweisend :D Deswegen habe ich mich zum Einreichen bei 52 frames dann doch für die dreckigen Wanderschuhe entschieden. An der Küste in Dänemark gab es sehr lehmige Stellen, ideal um sich Schuhe einzusauen und perfektes Timing für diese Aufgabe ;-)

52 Frames – Woche 4

Die 4. Aufgabe bei 52 frames war Macros. Eine meiner absoluten Lieblingskategorien und die Aussicht auf diese Challenge war mit eine Motivation mich bei 52 frames anzumelden ;-) Meine erste Idee war es ein Makro von einer aufgeschnittenen Kiwi zu machen, ich war aber auch am Strand spazieren und habe Photos gemacht von fast allem, was mir sonst noch vor die Linse kam. Deshalb hatte ich am Ende eine ziemliche Auswahl und die Wahl fiel dann doch auf schwarzen, nassglänzenden Kies.

Generell kann ich empfehlen, wer Zeit/Interesse/Spaß hat Mal bei den Alben mit den Beiträgen aller reinzuschauen. Ich war positiv überrascht wie kreativ und qualitativ hochwertig viele der Beiträge da sind. So viele verschiedene Ideen, das ist sehr inspirierend! :-)