Birmingham Street Art

Als es nach Birmingham ging, stand die Frage im Raum, was man da überhaupt machen kann (ausser zu arbeiten). Es stellte sich heraus, dass Birmingham bekannt ist für Street Art, genauer genommen Digbeth, ein Stadtteil von Birmingham. Also ging es einen Nachmittag dorthin, mehr oder weniger drauf los. Wir waren dann erstmal in einem Gebiet gelandet, welches offensichtlich tot war und kurz vorm Abriss stand, aber Street Art gab es nicht. Nach ein wenig Neuorientierung haben wir dann das lebendige Digbeth mit extrem viel Street Art gefunden, sogar etwas, was gerade im Begriff war, gesprüht zu werden. Interessanterweise unter Aufsicht der Ordnungsbehörde. Diese Kunstform gehört da wohl zum Kulturgut. Fast an jeder Ecke fand sich was. Parkplätze waren natürlich eine Leinwand, die sich anbot, wobei die Absperrung selbst schon Kunst war aufgrund des Kontext: es waren zusammengepresste Altwagen von der Schrottpresse. Ansonsten haben wir von politischen Botschaften, Gesellschaftskritik und lustigen Ideen bis riesigen Porträts eigentlich alles gesehen. Sehr divers, sehr cool, sehr sehenswert.

Hier eine Auswahl, wer mehr sehen will, muss wohl mal selbst dorthin. Vermutlich hat sich bis dahin die Motivauswahl auch schon wieder geändert. :-)

52 Frames – Old

Letzte Woche lautete das Thema alt. Auch das gab es schon bei #Projekt52, das war sogar eines der letzten, also war die Gefahr hoch sich zu wiederholen. Ich habe mich zunächst auf den Weg zum Friedhof gemacht um Photos von alten Gräbern, verwitterten Gedenksteinen etc. zu machen. Ich habe mich mit Kamera auf dem Friedhof voll komisch gefühlt und letztendlich sind die Bilder auch gar nicht sooooo spannend geworden (bis auf verwelkende Blumen). Dafür habe ich gelernt, dass man in Westdeutschland wohl gerne kleine Altare baut, auf größere Familiengräber steht und den Beruf vom Mann auf dem Grabstein verewigen lassen kann, den der Frau nicht (es sei denn es ist verwurschtelt zu sowas wie Offiziersgattin). Phantastisch.

Letztendlich hatte ich auch die Idee, etwas aus DDR-Zeiten zu fotografieren. Da es diesen Staat so nicht mehr gibt, denke ich, darf das durchaus als „alt“ gelten :D Ich habe mich dann für einen Stempel davon entschieden, im Nachhinein überlege ich, ob die einzelne verwelkende Blume auf dem dunklen Stein nicht doch besser gewesen wäre (zweites Bild).

52 Frames – Experimental Photography

Wie schon vorher Mal angekündigt, werden sich einige Themen vom #Projekt52 wiederholen, da sie anscheinend auch bei 52 Frames beliebt sind. So auch experimentelles Photographieren. Die Aufgabe fiel in eine Woche mit Dienstreise nach England und anschließendem Ausflug nach Malvern Hills (Beitrag folgt), so entschloss ich mich meinen Fisheye-Aufsatz mitzunehmen. Der ermöglicht extrem weitwinklige Aufnahmen mit lustigen Verzerrungen. Ich denke das sollte als experimentell genug gelten. Zudem kann man ihn auseinander schrauben und dann funktioniert er als Makro. Auch davon ist eine Aufnahme dabei.

52 Frames – Symmetry

Die Aufgabe lautete Symmetrie und das extra I-Tüpfelchen wären Reflexionen gewesen. Zunächst hatte ich ein Paar Weingläser auf der alten Mainbrücke in Würzburg mit der Festung im Hintergrund, wie sie sich im Main spiegelt als Handyschnappschuss genommen. Habe mich dann aber doch für eine eher graphische Herangehensweise entschieden und zwei Gabeln poliert und versucht in Szene zu setzen.

Wie immer: das erste Bild in der Galerie, ist jenes, welches ich eingereicht habe.

52 Frames – Negative Space

Die Aufgabe für diese Woche drehte sich um den negativen Raum. Beim #Projekt52 aus dem Buch von Lars Poeck gab es diese Aufgabe auch schon mal, meinen Beitrag dazu findet ihr hier. Dass ich diese Aufgabe schon mal bearbeitet habe, fiel mir erst jetzt beim Zusammenschreiben ein und jetzt bin ich froh, dass ich mich nicht wiederholt habe bei den Motiven obwohl ich überlegt habe, dass eine Laterne vorm Himmel sich schon gut machen würde (und meine Sammlung erweitern) :D

Kurz: es ging darum ein Hauptmotiv zu haben und ansonsten viel Nichts drumrum, so dass es das Motiv noch weiter hervorhebt. Bei 52 frames gibt es auch immer den ‚extra credit‘, also quasi eine Zusatzaufgabe und das war diesmal, dass die Photos im Studio aufgenommen wurden. Was bei mir der Fall ist. Wie immer ist das von mir eingereichte Photo, das erste in der Galerie. Viel Spaß :-)